Aufregung im Ziegenstall

Es war 06.00 Uhr. Das Telefon schrillte. Meine Mutter nahm den Hörer ab. Es war Christian, der vor der Arbeit zu den Ziegen ging, um ihnen Heu, Wasser und Silo zu geben. Er hatte eine aufregende Nachricht: Ein Tier der Herde hatte ein kleines Geisslein geboren und stand im Begriff noch eines zu bekommen.


Ich und meine jüngeren Geschwister schliefen aus. Dann frühstückten wir schnell. Nach der Stärkung fuhr ich mit meiner Mutter zu den Ziegen. Dorf fanden wir die Ziege, Maieriesli hiess sie, ziemlich unruhig. Das Gitzi war recht munter, doch man sah es, dass es erst vor kurzer Zeit auf die Welt gekommen war.


Weil Maieriesli, wie vorhin genannt, so unruhig war, riefen wir den Tierarzt an, der sowieso zu uns kam, weil ein Rind gedeckt werden musste. Also warteten wir eine halbe Stunde. Endlich kam der Arzt und sah sich die Ziege genau an. Dann kniete er sich neben das Tier. Er griff hinten hinein. Und dann zog und zog er. 10 Minuten vergingen so. Dann brachte er ein nasses Bündel hinaus. Er rieb es ab und legte es neben ihre Mutter.


Nach einigem hin und her berieten wir uns, dass sie hinauffahren und dann mich nach einer Stunde abholen würden.Nach einiger Zeit holten sie und Michaela mich mit dem Auto ab. Sogar Michaela betrachtete das keuchende Tierchen stirnrunzelnd. Aber dann fuhren wir hinauf, um etwas zu essen.


Nach der Mahlzeit ging Michaela runter zu der Ziegenkontrolle. Da sah sie das neugeborene Zieglein. Es war tot. Ein kleiner Trost bleibt. Am gleichen Tag wurden weitere drei Gitzi geboren, welche bis heute alle gesund und munter sind (Siehe Bilder :).


Text von Jonathan Flück




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